Bei der Auswahl eines Brokers spielen viele Faktoren eine Rolle, einer der wichtigsten ist jedoch oft die Höhe der Ordergebühren. Diese Gebühren können erhebliche Auswirkungen auf die Rendite von Investitionen haben, insbesondere für aktive Trader, die häufig Positionen eröffnen und schließen. Daher ist es entscheidend, einen Broker zu finden, der günstige Ordergebühren bietet, ohne dabei Abstriche bei Servicequalität und Handelsplattform zu machen.
Was sind Ordergebühren?
Bevor wir die verschiedenen Broker vergleichen, ist es wichtig zu verstehen, was Ordergebühren sind. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um die Kosten, die Ihnen bei der Ausführung eines Kauf- oder Verkaufsauftrags für Aktien, ETFs oder andere Wertpapiere entstehen. Diese Gebühren können pro Order pauschal berechnet werden oder sich prozentual am Transaktionsvolumen orientieren. Zudem können je nach Broker zusätzliche Kosten für besondere Dienste oder die Nutzung bestimmter Handelsplattformen anfallen.
Vergleich der Broker
Die Onvista Bank bietet ein einfaches Preismodell mit günstigen Festpreis-Orders. Pro Order fällt in der Regel eine Gebühr von 5 Euro an, zuzüglich einer Handelsplatzgebühr. Dieses Modell eignet sich besonders für Trader, die klare und vorhersehbare Kostenstrukturen bevorzugen.
Trade Republic hat sich in den letzten Jahren als Pionier im Bereich der kostengünstigen Smartphone-Brokerage etabliert. Der Broker erhebt eine Ordergebühr von lediglich 1 Euro plus Fremdkostenpauschale. Dies macht ihn besonders attraktiv für Kleinanleger, die über das Smartphone handeln möchten.
Degiro ist bekannt für seine niedrigen Gebühren, die deutlich unter denen traditioneller Banken liegen. Die Orderkosten variieren je nach Handelsplatz, bleiben aber im Vergleich zu vielen anderen Anbietern sehr günstig. Degiro punktet zudem mit einem breiten Angebot an handelbaren Wertpapieren und Märkten.
Flatex bietet ein transparentes Gebührenmodell mit Ordergebühren ab 5,90 Euro. Besonders für Vieltrader und ETF-Investoren kann Flatex ein attraktiver Broker sein, da keine Depotgebühren anfallen und es zahlreiche Aktionen mit gebührenfreien ETFs gibt.
Smartbroker hebt sich durch seine flexiblen Handelsmöglichkeiten und die Integration verschiedener Handelsplätze ab. Die Ordergebühren starten bei nur 4 Euro, wobei es keine Grundgebühr oder versteckte Kosten gibt. Besonders interessant sind die Aktionsangebote, bei denen Orders unter bestimmten Bedingungen kostenfrei sein können.
Worauf sollten Sie bei der Brokerwahl achten?
Bei der Auswahl des richtigen Brokers sollten Sie nicht nur auf die Ordergebühren achten. Wichtig sind auch die zur Verfügung stehenden Handelsplätze, die Qualität der Handelsplattform und der Kundensupport. Für langfristige Investoren könnte eine breite Auswahl an kostenfreien Sparplänen von Bedeutung sein, während Daytrader möglicherweise mehr Wert auf schnelle Orderausführung und erweiterte Analysetools legen.
Zusätzlich sollten Sie auch auf versteckte Kosten achten, die nicht sofort offensichtlich sind. Dazu können Konto- und Depotführungsgebühren, Kosten für den Echtzeit-Datenzugriff oder Gebühren für Auslandsüberweisungen zählen.
Fazit
Insgesamt hängt die Wahl des besten Brokers stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und Handelsaktivitäten ab. Während für den einen die niedrigsten Ordergebühren entscheidend sind, könnte ein anderer Wert auf umfassenden Service oder eine benutzerfreundliche Plattform legen. Der Markt bietet mittlerweile viele kostengünstige Optionen, sodass es sich lohnt, die verschiedenen Angebote eingehend zu vergleichen. Durch die richtige Entscheidung können Anleger nicht nur Gebühren sparen, sondern auch ihre Anlageerfahrungen optimieren.
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